Das RPET-Material trägt durch drei Hauptwege erheblich zum Umweltschutz bei: Ressourcenrecycling, erhebliche Reduzierung der Kohlenstoffemissionen und Verringerung der Kunststoffverschmutzung.
- Ressourcen-Recycling: Reduzierung des Verbrauchs an neuen Ressourcen
RPET (Recycled Polyethylene Terephthalate) wandelt weggeworfene PET-Plastikflaschen (z. B. Wasser- und Sodaflaschen) durch Prozesse wie Sammeln, Reinigen, Schmelzen und Granulieren in recycelte Polyesterfasern oder -granulate um. Auf diese Weise wird ein geschlossener Kreislauf von der “Flasche zum Produkt” erreicht, der das Abfallaufkommen wirksam reduziert und ein neues Modell für die Nutzung recycelter Ressourcen schafft.
Daten zur Ressourcenerhaltung:
- Die Herstellung einer Tonne rPET spart etwa 7,4 Barrel Rohöl.
- Im Vergleich zu PET-Neuware werden bei der Herstellung von rPET der Energieverbrauch um etwa 50% und die Kohlenstoffemissionen um etwa 60% reduziert.
- Jedes Pfund recyceltes RPET-Gewebe spart 61.000 BTU an Energie, was einer Reduzierung von 21 Pfund Kohlendioxidemissionen entspricht.
- Signifikante Reduzierung der Kohlenstoffemissionen: Unterstützung der “Dual Carbon”-Ziele
Die Kohlenstoffemissionen aus der RPET-Produktion sind deutlich geringer als die von PET-Neuware, was es zu einem wichtigen Weg zur Kohlenstoffreduzierung macht.
Daten zur Kohlenstoffreduzierung:
- Die Kohlenstoffemissionen pro Kilogramm rPET liegen bei 0,45 kg, verglichen mit 2,15 kg bei PET-Neuware - eine Reduzierung um fast 79%.
- Die Herstellung von rPET verursacht 79% weniger Kohlenstoffemissionen als sein ungebrauchtes Gegenstück.
- Jede Tonne rPET reduziert die CO₂-Äquivalent-Emissionen um ca. 1,5-2,0 Tonnen, was einer Reduzierung um 50%-60% im Vergleich zu PET-Neuware entspricht.
- Jede Tonne lebensmittelechtes rPET reduziert die Kohlendioxidemissionen um 952,1 kg.
- Verringerung der Plastikverschmutzung: Aufbau einer Kreislaufwirtschaft
Durch den Einsatz von RPET wird die Menge an Kunststoffabfällen, die auf Deponien oder in der Natur landen, wirksam reduziert und die Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe gefördert.
Vorteile für die Umwelt:
- Im Jahr 2024 wird China 5,8 Millionen Tonnen PET-Getränkeflaschen recyceln, mit einer Recyclingrate von etwa 94%, was weltweit den ersten Platz einnimmt.
- Würden alle recycelten Materialien in rPET umgewandelt, könnten sie etwa 5,5 Millionen Tonnen neue PET-Rohstoffe ersetzen, was einer Reduzierung des Rohölverbrauchs um etwa 11 Millionen Tonnen entspricht.
- Durch physikalische und chemische Recyclingtechnologien erreicht rPET einen geschlossenen Kreislauf von “Flasche zu Flasche” und verlängert den Lebenszyklus von PET-Materialien.
- Im Gegensatz zu herkömmlichen Kunststoffen, die sich in der Natur kaum abbauen, reduziert rPET die Umweltbelastung durch Recycling und Wiederverwendung erheblich.
- Politische Unterstützung und Marktförderung
Angetrieben von den “Dual Carbon”-Zielen und grünen Entwicklungsstrategien haben die Regierungen weltweit verschiedene Maßnahmen zur Förderung der Entwicklung der rPET-Industrie eingeführt. Die Europäische Union schreibt vor, dass PET-Getränkeflaschen bis 2025 mindestens 25% und bis 2030 mindestens 30% an recyceltem Material enthalten müssen. Chinas 14. Fünfjahresplan zur Bekämpfung der Kunststoffverschmutzung nimmt rPET ausdrücklich in die Liste der vorrangigen Beschaffungsmaßnahmen auf. Diese Maßnahmen bieten eine starke institutionelle Unterstützung für die Förderung und Anwendung von rPET.
Durch die drei Dimensionen des Ressourcenrecyclings, der Kohlenstoffreduzierung und des Umweltschutzes leisten RPET-Materialien einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau eines grünen, kohlenstoffarmen Kreislaufwirtschaftssystems und dienen als wichtiger Weg zur Erreichung einer nachhaltigen Entwicklung.